Fälschlicherweise für tot erklärt: Mann überlebt im Kühlraum einer Leichenhalle

Ein 45-Jähriger aus Indien sorgte für ein „Wunder“.

, 10:22 Uhr
Fälschlicherweise für tot erklärt: Mann überlebt im Kühlraum einer Leichenhalle

Ein Mann aus Indien überlebte eine Nacht im Kühlraum einer Leichenhalle. Nachdem er einen schweren Unfall erlitt, wurde er fälschlicherweise für tot erklärt. Das Unglück ereignete sich in Moradabad, in der Nähe von Neu Delhi. Srikesh Kumar schwebte am vergangenen Freitag in Lebensgefahr und wurde in eine Privatklinik gebracht.

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Dort war ein Arzt der Meinung, dass Kumar nicht mehr zu helfen sei. Denn der Mediziner erklärte ihn bei seiner Ankunft für tot. „Ein Notarzt hat ihn untersucht. Er hat keinerlei Lebenszeichen festgestellt und ihn daher für tot erklärt“, berichtete Krankenhauschef Rajendra Kumar gegenüber der AFP. Anschließend brachte man den Mann in ein staatliches Krankenhaus.

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Polizei findet den Mann lebend

Nach seiner Ankunft in dem staatlichen Krankenhaus wurde die Polizei verständigt. Wie der „Focus“ berichtete, brachte man das Unfallopfer in den Kühlraum der Krankenhaus-Leichenhalle. Die Familie wurde informiert und sollte den Leichnam abholen. Am nächsten Tag folgte schließlich die große Überraschung; der Mann lebt. „Als ein Polizeiteam und seine Familie kamen, um die Papiere für die Autopsie vorzubereiten, fanden sie ihn lebend vor“, erzählte der Krankenhauschef.

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Er bezeichnete die Geschichte als „Wunder“. Aktuell wird der 45-Jährige in dem Krankenhaus behandelt und befindet sich im Koma. Es wurden außerdem Ermittlungen in die Wege geleitet, die aufdecken sollen, wieso er fälschlicherweise für tot erklärt wurde.

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