EU mit wichtiger Empfehlung: Bürger sollten Notvorrat für drei Tage anlegen

Die Europäische Union möchte sich besser auf Notlagen vorbereiten, um schnell reagieren zu können. Dazu zählt auch ein Notvorrat, den jeder Bürger zu Hause haben sollte. Welche Lebensmittel vorhanden sein müssen.

28.03.2025, 22:06 Uhr
EU mit wichtiger Empfehlung: Bürger sollten Notvorrat für drei Tage anlegen
IMAGO / Michael Gstettenbauer
Anzeige

Die EU rät Bürgerinnen und Bürgern dazu, sich einen Notvorrat anzulegen. Dieser sollte für mindestens drei Tage halten. Es handelt sich um insgesamt 30 Sofortmaßnahmen, mit denen die Europäische Kommission alle Mitgliedsstaaten auf eine mögliche Bedrohungslage vorbereiten möchte.

„Neue Realitäten erfordern ein höheres Maß an Vorsorge in Europa“, erklärte Ursula von der Leyen. Es seien „die richtigen Instrumente“ gefragt, „um Krisen vorzubeugen und im Katastrophenfall schnell reagieren zu können“. Doch es handelt sich nicht nur um kriegerische Auseinandersetzungen, vor denen man sich schützen möchte.

Anzeige
IMAGO / Fotostand

EU rät zu Notvorrat: Diese Lebensmittel sollte man im Haus haben

Auch Manipulation und Einmischung durch ausländische Informationen, Cyberangriffe und Naturkatastrophen wurden genannt. Während die EU an die Bürger appelliert, sich einen Notvorrat für mindestens 72 Stunden zuzulegen, spricht Deutschland sogar von zehn Tagen. Dazu rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die praktischen Vorbereitungen sollen dazu dienen, schnell reagieren zu können. Doch welche Lebensmittel sollten unbedingt vorhanden sein?

Anzeige

Am wichtigsten sind 20 Liter Wasser pro Person. Danach folgt eine Übersicht, die zeigt, dass rund 2200 Kalorien pro Tag empfohlen werden. Zu den praktischsten Lebensmitteln für einen solchen Vorrat zählen beispielsweise 3,5 Kilo Getreideprodukte, Reis oder Kartoffeln sowie 4 Kilo Gemüse und Hülsenfrüchte in Dosen. Auch 2,5 Kilo Obst, 2,6 Kilo Milchprodukte sowie 1,5 Kilogramm Fleisch, Fisch und Eier sind vorgesehen. Neben den Lebensmitteln sollte man auch an Hygieneprodukte denken. Das BBK empfiehlt darüber hinaus das Bereitstellen eines Notfallkoffers, der die wichtigsten Dokumente, Medikamente, Kleidung, einen Schlafsack und ein Taschenmesser enthält.

Anzeige