„Es ist grausam“: Brad Pitt äußert sich zu KI-Betrug, der französische Frau 830.000 Euro kostete

Ein Betrug mit schockierenden Ausmaßen: Die 53-Jährige Anne verlor fast eine Million Euro an einen raffinierten Scam, der sie mit KI-Bildern in eine vermeintliche Beziehung mit Brad Pitt verwickelte. Jetzt hat der echte Hollywood-Star Stellung genommen.

17.01.2025, 16:21 Uhr
„Es ist grausam“: Brad Pitt äußert sich zu KI-Betrug, der französische Frau 830.000 Euro kostete
Armand Gallo / picture alliance
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Ein Betrüger, der sich mit Hilfe von künstlicher Intelligenz als der berühmte Schauspieler ausgab, hatte Anne überzeugt, dass sie in einer romantischen Beziehung seien und er finanzielle Unterstützung benötige. Der Fall, der weltweit für Aufsehen sorgte, begann mit scheinbar harmlosen Nachrichten des vermeintlichen Schauspielers. Über anderthalb Jahre hinweg umwarb der Betrüger die Frau mit Liebeserklärungen und sogar einem Heiratsantrag. Obwohl ihre Tochter sie vor einem möglichen Betrug warnte, glaubte sie an die Echtheit der Beziehung.

Die erste Geldsumme überwies sie, um angebliche Zollgebühren für Luxus-Handtaschen zu bezahlen, die der Fake-Pitt ihr versprochen hatte. Später forderten die Betrüger Geld für eine angebliche Krebsbehandlung, unterlegt mit manipulierten Bildern, die den Schauspieler in einem Krankenhausbett zeigen sollten.

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TF1 / X

Brad Pitt verurteilt den Betrug – die Polizei ermittelt gegen KI-Scammer

Nun hat sich ein offizieller Sprecher von Brad Pitt geäußert: „Es ist schrecklich, dass Betrüger die starke Bindung zwischen Fans und Prominenten ausnutzen. Dies ist eine wichtige Erinnerung daran, keine ungefragten Online-Nachrichten zu beantworten, insbesondere von Schauspielern, die nicht in sozialen Netzwerken aktiv sind.“

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Anne erkannte den Betrug schließlich, als im Sommer 2024 Bilder von Pitt mit seiner aktuellen Partnerin Ines de Ramon veröffentlicht wurden. Im Interview mit einem französischen TV-Sender beschrieb sie ihre Situation: „Es gibt nur wenige Männer, die so schreiben. Ich liebte den Mann, mit dem ich sprach. Es war so gut gemacht, dass ich nicht verstand, was mit mir geschah.“ Die französischen Behörden untersuchen den Fall, der die zunehmende Gefahr von KI-gestützten Betrugsmaschen deutlich macht. Experten warnen davor, wie täuschend echt solche Scams wirken können, und raten, bei Online-Kontakten vorsichtig zu sein.

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