Krankheit breitet sich aus: Erste Todesfälle durch Affenpocken in Europa

Kürzlich wurde eine Notlage von internationaler Tragweite ausgerufen.

, 09:30 Uhr
Krankheit breitet sich aus: Erste Todesfälle durch Affenpocken in Europa
i-am-helen/Shutterstock

Die Affenpocken breiten sich weltweit immer weiter aus. Vor einigen Wochen rief die Weltgesundheitsorganisation bereits eine „Notlage von internationaler Tragweite“ aus. Nun sind die ersten Pateinten außerhalb Afrikas an der Infektion verstorben.

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In Europa meldete Spanien kürzlich die ersten beiden Todesfälle. Berichten zufolge handelt es sich bei den Verstorbenen um zwei junge Männer. In Indien ist am Wochenende ebenfalls ein Mann im Alter von nur 22 Jahren an der Erkrankung gestorben. Er wurde mit einer Enzephalitis sowie Fatigue ins Krankenhaus eingeliefert.

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Mehrere junge Männer gestorben

Die zwei Männer aus Spanien sind ebenfalls an einer Enzephalitis (Gehirnentzündung) verstorben, die durch die Infektion ausgelöst wurde. Die Todesfälle sollen nun im Nachhinein noch einmal genau untersucht werden. Zudem starb ein 41-Jähriger in Brasilien an dem Virus. Er litt jedoch an schweren Vorerkrankungen.

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Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wurde nun in New York der Notstand ausgerufen. „Diese Maßnahme erlaubt es uns, schneller auf den Ausbruch zu reagieren und zusätzliche Schritte zu unternehmen, um mehr New Yorker zu impfen“, erklärte Gouverneurin Kathy Hochul. In Deutschland gibt es bisher noch keine Todesfälle, jedoch wurden bereits 2.677 Infektionsfälle gemeldet.