Ermittlungen wegen Meineids: Droht Amber Heard nun der Knast?

Gegen die 36-jährige Schauspielerin wird wegen Meineids ermittelt.

, 21:02 Uhr
Ermittlungen wegen Meineids: Droht Amber Heard nun der Knast?
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Seit dem skandalösen Verleumdungsprozess zwischen Hollywoodstar Johnny Depp und seiner Ex-Frau Amber Heard sind erst wenige Wochen vergangen. Die Geschworenen erklärten Amber weitestgehend für schuldig und entlasteten gleichzeitig Depp, der über Jahre unter den falschen Missbrauchsvorwürfen gelitten hatte.

Heard muss insgesamt 8,35 Millionen US-Dollar an ihren Ex-Mann zahlen. Doch das ist nicht der einzige Ärger, mit dem sich die Schauspielerin nun auseinandersetzen muss. Denn gegen die 36-Jährige wird wegen Meineids ermittelt. Grund dafür sind zwei Hunde, die sie 2015 mit nach Australien nahm.

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14 Jahre Haftstrafe?

Heard brachte die beiden Yorkshire-Terrier des Paares im Privatjet mit. Damals drehte Depp den fünften Teil der berühmten „Fluch der Karibik“-Reihe. Doch es gibt einige Hürden, wenn man Tiere mit nach Australien bringt. Konkret handelt es sich um ein Verfahren, durch das sichergestellt werden soll, dass keine Seuchen durch Tiere auf den Kontinent eingeschleppt werden. Tiere, die aus den USA mitgebracht werden, müssen für 10 Tage in Quarantäne.

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Doch Heard ignorierte dieses Verfahren einfach. Es folgte ein Gerichtsverfahren in Australien und Amber gab zu, die Quarantäne-Papiere gefälscht und das Verfahren umgangen zu haben. Daraufhin musste sie eine Geldstrafe zahlen und sich öffentlich entschuldigen. Doch das Verfahren wurde neu aufgerollt, denn Heard soll über die Umstände, unter denen sie die Hunde nach Australien brachte, gelogen haben.

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Wie „Entertainment Today Canada“ berichtete, dauern die Ermittlungen an. Dies wurde zudem von einem Sprecher des australischen Ministeriums für Landwirtschaft, Wasser und Umweltschutz bestätigt. Sollte Heard tatsächlich des Meineids überführt werden, drohen der Schauspielerin in Australien dafür bis zu 14 Jahre Haft.