Engpässe bei Zigaretten drohen

Bestimmte Packungsgrößen sind bereits vergriffen.

, 15:06 Uhr
Engpässe bei Zigaretten drohen
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Nachdem bereits Lebensmittel wie Speiseöl knapp wurden, trifft es nun auch andere Produkte wie zum Beispiel Zigaretten. Grund dafür sind die andauernden globalen Krisen, die noch immer zu unterbrochenen Lieferketten führen.

Für Raucherinnen und Raucher könnte es nun knapp werden. Den Holzhandel hat es hart getroffen und somit fehlt es an Papier, welches unter anderem für die Herstellung der Zigarettenschachteln notwendig ist. Automaten können als Folge nicht mehr aufgefüllt werden. Bestimmte Größen der Marke Marlboro sind bereits vergriffen.

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Bestimmte Packungsgrößen bereits vergriffen

Die Lage hat sich während der Corona-Krise durch den Krieg in der Ukraine verschärft und somit treten im Handel und in der Produktion immer mehr Probleme auf. „Wegen der weltweit angespannten Lage auf den Rohstoffmärkten und der Verknappung der Kartonagen kann es tatsächlich zu Engpässen kommen“, erklärte ein Sprecher des Zigarettenherstellers Phillip Morris.

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Das Werk im ostukrainischen Charkiw musste bereits stillgelegt werden. Vorerst sind von den Engpässen nur bestimmte Packungsgrößen betroffen. Konkret handelt es sich um 22 und 29 Zigaretten der Sorten Red und Gold, die für 8 beziehungsweise 10 Euro verkauft werden. Die aktuelle Knappheit wird insbesondere an den Automaten zum Problem. Die Lieferketten werden jedoch kontinuierlich angepasst und es wird an einer Lösung gearbeitet.

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