„Endgame“: Skandalbuch über die Royals sorgt für Entsetzen

Das neue Buch über die britischen Royals sorgt nicht nur für Empörung, das erste Land hat den Verkauf von "Endgame" sogar gestoppt.

29.11.2023, 23:30 Uhr
„Endgame“: Skandalbuch über die Royals sorgt für Entsetzen
IMAGO / PPE
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Omid Scobie, der als Vertrauter von Prinz Harry und Herzogin Meghan gilt, hat kürzlich ein neues Buch über die Royals veröffentlicht. Darin wurden Details enthüllt, die nicht nur innerhalb der britischen Königsfamilie für Entsetzen gesorgt haben. 

Unter dem Titel „Endgame“ berichtet Scobie über angebliche Probleme, die zwischen König Charles III. und seinem Sohn Prinz William herrschen sollen. Eigentlich präsentiert sich das Vater-Sohn-Duo in der Öffentlichkeit immer sehr harmonisch. Scobie schreibt jedoch, dass William ein ehrgeiziger, hitziger Prinz sei, der mit seinen Vorstellungen von der künftigen Monarchie bei Charles aneckt.

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Herrscht dicke Luft zwischen William und König Charles?

"Es ist völliger Unsinn zu behaupten, dass William und der König jemals in Streit geraten würden", erklärte jedoch der Royal-Experte Phil Dampier. Zudem schreibt Scobie, dass sich William mit seinem Bruder Harry nicht mehr versöhnen möchte. Die Königsfamilie soll gänzlich entzweit worden sein. "Er hat das Gefühl, Harry verloren zu haben und möchte diese Version von ihm nicht mehr kennenlernen", soll ein Insider verraten haben. Auch die im Jahr 2021 thematisierten Rassismus-Vorwürfe sollen eine noch größere Tragweite haben. 

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Verkauf von "Endgame" wurde in den Niederlanden gestoppt

Zwei Personen sollen laut dem Enthüllungsbuch über die Hautfarbe von Meghans und Harrys Sohn gesprochen haben. In der Variante von „Endgame“, die in Großbritannien in den Verkauf gegangen ist, werden die Identitäten der Personen nicht enthüllt. In der Version des Buches über die Royals, die in den Niederlanden auf den Markt kommen sollte, tauchten aber plötzlich Namen auf. Deshalb hat man das Buch in den Niederlanden bereits aus dem Verkehr gezogen. Scobie weist jedoch sämtliche Schuld von sich und betont, er habe in keiner Version jemals einen Namen genannt: „Ich habe die englische Version editiert und geschrieben. Es gab nie eine Variante, die ich produziert habe, in der Namen vorkommen“

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Verlag verweist auf einen "Übersetzungsfehler"

Angeblich soll es Briefe von Herzogin Meghan geben, in denen es um den Rassismus-Vorwurf geht: "In diesen privaten Briefen wurde die Identität enthüllt und bestätigt." Der Verlag aus den Niederlanden berief sich nun auf einen „Übersetzungsfehler“, der überarbeitet werden müsse. Zudem schreibt Scobie in seinem Buch, dass auch die Stimmung zwischen Kate und Meghan sehr negativ sein soll. Währenddessen sei Charles das Wohlbefinden seines Bruders Andrew offenbar wichtiger als bisher angenommen. Nach dem Skandal um Jeffrey Epstein soll sich Charles insbesondere um Andrews psychische Verfassung gesorgt haben. Da sich die Königsfamilie, wie schon seit Jahrzehnten bekannt, zumeist in Schweigen hüllt, bleibt abzuwarten, ob es eine Reaktion aus dem Palast geben wird oder nicht.