Eklat um Jeremy Fragrance: Sky zieht drastische Konsequenz

Der Influencer Jeremy Fragrance muss nach der Veröffentlichung umstrittener Fotos auf mehrere Kooperationen verzichten.

12.12.2023, 22:34 Uhr
Eklat um Jeremy Fragrance: Sky zieht drastische Konsequenz
IMAGO / Sven Simon
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Kürzlich kam es zu einem Skandal um den Influencer Jeremy Fragrance. Er sorgte mit seiner provokanten Art schon immer für Aufsehen. Vor wenigen Tagen posierte Fragrance bei einem Event mit Persönlichkeiten aus dem rechten Kreis. Darunter beispielsweise der Politiker Gerald Grosz. Zudem hielt er einen Zettel in der Hand und warb für den „Deutschland Kurier“ sowie für die Tannwald Media Agentur, was ebenfalls von vielen Seiten kritisiert wurde.

Daraufhin haben sich nun zahlreiche Geschäftspartner von dem Influencer distanziert. "Wir distanzieren uns klar von jeglichen rechtsextremen Inhalten oder Äußerungen. Die Reality-Doku 'Jeremy Fragrance – Power, Baby!' werden wir bis morgen aus allen unseren Angeboten nehmen. Eine Fortsetzung des Formats und eine weitere Zusammenarbeit waren ohnehin nicht geplant."

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IMAGO / Future Image

Jeremy Fragrance meldet sich mit Statement zu Wort

Das Statement stammt von dem Bezahlsender Sky. Dieser hat die Doku des Influencers somit gänzlich eingestellt. Jeremy Fragrance meldete sich mittlerweile zu Wort und erklärte, dass er nicht gewusst habe, wofür Gerald Grosz steht. Allerdings kommentierte er die Fotos, auf denen er die besagten Zettel in der Hand hielt, nicht. 

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Neben Sky kritisierte auch der Heel Verlag die Fotos. Dieser brachte im Juni Jeremys Buch "Power, Baby! Die Jeremy-Fragrance-Story" heraus. "Als Erstes möchten wir betonen, dass der Heel Verlag sich in keinster Weise mit rechtsextremem Gedankengut identifiziert und wir mit Entsetzen zur Kenntnis genommen haben, dass Jeremy Fragrance mit diesen Rechtsextremen sympathisiert. Dass er solche Tendenzen hat, war uns bis zum heutigen Tage auch nicht bekannt", heißt es in einem Statement. Auf Instagram erklärte Jeremy erneut, dass er „in keinster Weise irgendwas mit rechtsradikalem Kram zu tun“ habe. Am ehesten identifiziert er sich mit der CDU. Dennoch muss der Influencer nun gleich auf mehrere Kooperationen verzichten.

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