„Ein Schluck kann tödlich sein“: Warnung vor flüssigem Ecstasy in Champagnerflaschen

Es gab bereits einen Todesfall.

, 15:06 Uhr
„Ein Schluck kann tödlich sein“: Warnung vor flüssigem Ecstasy in Champagnerflaschen
Afshin kabbi/Shutterstock

Behörden warnen vor flüssigem Ecstasy in Champagnerflaschen der Marke „Moët & Chandon“. Einen Todesfall gab es bereits. Zudem sind zahlreiche Fälle von Vergiftungserscheinungen gemeldet worden.

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Behörden riefen nach den Vorkommnissen in Deutschland sowie in den Niederlanden zu besonderer Vorsicht auf: „Lassen Sie die Flasche unberührt, wenn der Inhalt von dem abweicht, was für Champagner üblich ist. Selbst das Eintauchen einer Fingerspitze in die Flüssigkeit und das Schmecken kann auch ohne Schlucken zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Die Einnahme eines kleinen Schlucks kann tödlich sein.“ 

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luckakcul/Shutterstock

Es handelt sich um einen „Kriminalfall“

Es könnten mehrere Flaschen in Umlauf sein, in denen sich statt des Alkohols flüssiges Ecstasy befindet. Konkret handelt es sich um das Produkt „Moët & Chandon Ice Impérial“ im 3-Liter-Format mit der Nummer LAJ7QAB6780004. Je eine Flasche in Deutschland und in den Niederlanden ist mit der flüssigen Droge gefüllt gewesen.

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Von außen ist nicht zu erkennen, ob sich tatsächlich Champagner in der Flasche befindet oder nicht. Hinweise gibt jedoch die Beschaffenheit der Flüssigkeit. Flüssiges Ecstasy sprudelt nicht und hat zudem eine rotbraune Farbe, die sich mit der Zeit verdunkelt. Auch der Geruch unterscheidet sich von normalem Champagner. Die Droge riecht nach Anis.

Die betroffenen Flaschen wurden über nicht verifizierte Verkaufsstellen im Internet erworben. Das Unternehmen teilte mit, es handele sich nicht „um ein Qualitätsproblem, sondern um einen Kriminalfall“.

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