Ein Pferd für eine „Massage“? Elon Musk gibt Statement ab

Der Tesla-CEO soll eine Flugbegleiterin sexuell belästigt haben.

, 12:55 Uhr
Ein Pferd für eine „Massage“? Elon Musk gibt Statement ab
IMAGO / UPI Photo
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Gegen den Tesla-CEO Elon Musk sind sexuelle Belästigungsvorwürfe aufgetaucht. Eine Flugbegleiterin seines Unternehmens SpaceX gibt an, dass der Milliardär sie im Rahmen einer Massage genötigt hätte, „mehr zu tun“. Er soll seine Mitarbeiterin seinen erigierten Penis gezeigt, ihr Bein unsittlich angefasst und versucht haben, sie zu bestechen. Eine Freundin, die gegenüber dem „Business Insider“ für die Flugbegleiterin ausgesagt hat, beschreibt, wie die Angestellte um ihre persönliche Sicherheit besorgt gewesen wäre. „Er hat seinen Penis herausgeholt, er war erigiert“, beschreibt der Freund die Vorwürfe. „Und er fing an, ihr einen Vorschlag zu machen, als er ihren Oberschenkel berührt und ihr sagte, er würde ihr ein Pferd kaufen. Und er hat im Grunde versucht, sie zu bestechen, um eine Art sexuellen Gefallen zu erhalten.“

Diesen Vorfall hat die Flugbegleiterin dem Konzert SpaceX gemeldet, der ihr ein Schweigegeld in Höhe von 250.000 Dollar ausgezahlt haben soll. Doch trotz dieses Schweigegelds wurde die Flugbegleiterin einige Zeit später entlassen. „Sie dachte, die Dinge könnten einfach wieder normal werden und sie würde so tun, als wäre nichts passiert“, sagte die Freundin zum Insider. „Sie fühlte sich jedoch, als würde sie eine Art Vergeltung erfahren, bei der ihre Schichten gekürzt wurden, und sie begann sich wirklich gestresst zu fühlen.“

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Elon Musk leugnet Tat

Zu dem Vorfall, der im Jahr 2016 stattgefunden haben soll, hat sich Musk jetzt auf Anfrage vom Insider geäußert. In besagter E-Mail leugnet er die Tat und behauptet, dass „viel mehr hinter der Geschichte steckt“. „Wenn ich geneigt wäre, mich an sexueller Belästigung zu beteiligen, wäre dies wahrscheinlich nicht das erste Mal in meiner gesamten 30-jährigen Karriere, dass dies ans Licht kommt.“ Für ihn sei diese Anschuldigung ein „politisch motivierter Anschlag“.

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Der Vizepräsident in rechtlichen Angelegenheiten von SpaceX, Christopger Cardaci, zeigte sich nicht weniger wortkarg: „Ich werde keine Vergleichsvereinbarungen kommentieren.“

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