Ehefrau mit Handykabel gepeitscht, gewürgt und vergewaltigt

Einem Mann aus Berlin werden schwere Vorwürfe gemacht.

, 13:38 Uhr
Ehefrau mit Handykabel gepeitscht, gewürgt und vergewaltigt
Tinnakorn jorruang/Shutterstock

Vor dem Berliner Landgericht muss sich ein Mann verantworten, dem vorgeworfen wird, er habe seine Ehefrau zum Sex genötigt. Dabei soll er das Ladekabel seines Handys verwendet haben, um sie auszupeitschen. Anschließend soll er ihr das Kabel um den Hals gelegt und sie damit gewürgt haben.

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Die 26-Jährige sagte aus, dass ihr Mann sie schließlich zum Sex zwang und vergewaltigte. Insgesamt soll es fünf Vorfälle dieser Art gegeben haben. Die Frau entschied sich nun, den 31-jährigen Tunesier anzuzeigen.

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Der Angeklagte beteuert seine Unschuld

Doch der Angeklagte beteuert seine Unschuld: „Sie möchte sich nur an mir rächen. Weil sie will, dass ich zurück nach Tunesien gehe, damit sie meine Tochter für sich alleine hat. Ich habe viel gearbeitet. Sie noch nie!“ Der Koch saß schon einmal 10 Monate wegen Körperverletzung im Gefängnis. Schließlich wurde er im Mai 2018 entlassen und heiratete seine Freundin.

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Die gemeinsame Tochter kam im März 2019 zur Welt. Nach den angeblichen Vorfällen ging das Verhältnis jedoch auseinander. Der Beschuldigte behauptet, dass seine Frau ihr Kind nur zwei Wochen gestillt habe: „Sie hat Angst, das Jugendamt nimmt ihr das Kind weg, wenn ich erzähle, wie sie mit ihr umgegangen ist.“ Er behauptet weiterhin, dass sich die 26-Jährige die gewaltsame Nötigung nur ausgedacht hat. Ein Urteil wird Anfang August erwartet.