Die Mehrheit der Deutschen ist gegen die Gender-Sprache

Die gendergerechte Sprache in den Medien stößt auf harte Kritik.

, 23:00 Uhr
Die Mehrheit der Deutschen ist gegen die Gender-Sprache

Die genderneutrale Sprache führt momentan zu großen Diskussionen bei den Bürgern sowie in der Politik. Einerseits möchte man sich gegen Diskriminierung einsetzen und sich zeitgerecht ausdrücken, und andererseits stößt die sogenannte „Gender-Sprache“ immer mehr auf heftige Kritik.

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Kürzlich gab der Fernsehsender ZDF bei der „Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen“ eine Umfrage im Rahmen seines Politbarometers in Auftrag. Hierbei stellte sich heraus, dass die große Mehrheit der Deutschen gegen die geschlechtsneutrale Sprache ist. Besonders in den Medien wird das Gendern immer moderner und somit auch häufiger verwendet. Für den Zuhörer und Leser ist dies allerdings eher anstrengend statt lobenswert.

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The Creative Exchange/Unsplash

71 Prozent sind dagegen

Hierbei geht es zum Beispiel um die Gendersternchen in Zeitungen und die Sprechpausen im Fernsehen. Ganze 71 Prozent der Befragten sprachen sich gegen den neumodischen Trend aus. Nur 25 Prozent könnten sich dauerhaft mit den Sternchen und Pausen anfreunden.

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Die Umfrage zeigt auch, dass die Medien die gendergerechte Sprache zu wichtig nehmen. Die Zuschauer und Leser empfinden das nämlich ganz anders. Es ist eher ein anstrengender Störfaktor, als eine tolle Aktion gegen Ausgrenzung. Lediglich sechs Prozent aller Befragten halten die neutrale Sprache in den Medien für sehr wichtig. 48 Prozent halten dagegen und empfinden die ganze Aktion als überflüssig. Ob Sender wie das ZDF nach diesen Ergebnissen seine Konzepte noch einmal überdenken, bleibt abzuwarten.

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