Die Erde als Lava-Ozean: Forscher warnen vor dem „Tod der Sonne“

Wissenschaftler berechneten, wann die Sonne sterben wird und erklären, was dann mit der Erde passiert.

, 17:16 Uhr
Die Erde als Lava-Ozean: Forscher warnen vor dem „Tod der Sonne“

Wie der Weltuntergang aussehen könnte, ist eine Frage, mit der sich viele Menschen seit geraumer Zeit auseinandersetzen. Die einen Theorien mögen wahrscheinlicher erscheinen als die anderen. Nun wollen Wissenschaftler herausgefunden haben, wie das Ende der Welt tatsächlich aussehen könnte. Sie warnten vor dem „Tod der Sonne“.

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Bei diesem Szenario dehnt sich der Stern so weit aus, dass er die Erde verschlingt. Die Sonne ist mittlerweile 4,6 Milliarden Jahre alt. Experten schätzen, dass sie bereits ihr halbes Leben hinter sich hat. Mit der Zeit vergrößert sich allerdings nicht nur die Leuchtkraft des Sterns, sondern auch der Durchmesser. Die Wissenschaftler berechneten, dass die Sonne in 900 Milliarden Jahren so heiß ist, dass die durchschnittliche Temperatur auf der Erde den kritischen Punkt von 30 Grad erreicht.

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Die Sonne färbt sich rot

Eine Milliarde Jahre soll der Wert den Berechnungen zufolge bereits bei 100 Grad liegen. Wenn die Sonne „stirbt“ färbt sie sich rot und dehnt sich langsam aus. Schließlich soll sie die Erde in einen Lava-Ozean verwandeln. Am Ende bleibt nicht mehr viel von ihr übrig. „Wenn ein Stern stirbt, schleudert er eine Masse aus Gas und Staub – bekannt als seine Hülle – in den Weltraum. Die Hülle kann bis zur Hälfte der Masse des Sterns betragen. Dies enthüllt den Kern des Sterns, dem zu diesem Zeitpunkt im Leben des Sterns der Treibstoff ausgeht, sich schließlich abschaltet und letztlich stirbt“, erklärt Albert Zijlstra, Astrophysiker von der University of Manchester.

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Ob sich ihre Berechnungen bewahrheiten, werden die Experten wohl niemals erfahren.

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