Das sind die zehn schlimmsten Serienmörder Deutschlands

Ob Kannibalismus oder Leichenschändung, Deutschlands schlimmste Serienkiller schrecken vor nichts zurück.

, 14:54 Uhr
Das sind die zehn schlimmsten Serienmörder Deutschlands
FOTOKITA/Shutterstock

Sie begingen brutale und skrupellose Morde. Einige waren so spektakulär, dass die Serienkiller in die Geschichte eingingen. Ob Kannibalismus, Vampirismus oder Auftragsmorde, die zehn schlimmsten Serienmörder Deutschlands schrecken vor nichts zurück.

Anzeige

Karl Denke galt als Kannibale von Münsterberg. Er beging insgesamt 42 Morde zwischen 1903 und 1924. Bei seinen Opfern handelte es sich meistens um Landstreicher, denen er eine Mahlzeit anbot. Er tötete seine Opfer nicht nur, er aß sie auch anschließend und verkaufte ihr Fleisch sogar auf dem Wochenmarkt. Auch Fritz Haarmann galt als gefürchteter Mörder. „Der Schlächter von Hannover“ tötete zwischen 1918 und 1924 insgesamt 24 Jungen zwischen 10 und 22 Jahren. Seine Morde waren sexuell motiviert. Er biss sich im Kehlkopf seiner Opfer fest und erstickte sie.

Anzeige

Peter Kürten war als „Vampir von Düsseldorf“ bekannt. Er nahm neun Menschen das Leben. Seinen Namen erhielt Kürten, weil er einen Schwan getötet und anschließend sein Blut getrunken hatte. Ob er auch das Blut seiner Opfer trank, konnte nie eindeutig geklärt werden. Adolf Seefeldt missbrauchte und ermordete zwischen 1933 und 1935 19 Jungen. Seine Opfer wurden friedlich schlafend aufgefunden. Man geht davon aus, dass er sie vergiftete. Die Ermittler vermuteten, dass er sogar 100 Menschen auf dem Gewissen hatte. Es konnte ihm nur ein Bruchteil nachgewiesen werden.

Anzeige
Nomad_Soul/Shutterstock

Leichenschändung und Giftspritzen

Ein weiterer Serienmörder war Rudolf Pleil, der mehr als 25 Morde verübte. Er zerstückelte eines seiner Opfer mit einer Axt. Joachim Kroll begann im Alter von 22 Jahren zu morden. Meistens fielen ihm kleine Mädchen zum Opfer, die er anschließend kochte und verspeiste. Werner Pinzer war als Auftragskiller bekannt. Insgesamt soll er 14 Menschen getötet haben. Bei einer Vernehmung erschoss er den Staatsanwalt, sich selbst und seine Frau.

Krankenpfleger Niels Högel soll über 200 Menschen auf dem Gewissen haben. 41 Morde konnten nachgewiesen werden. Seine Patientinnen und Patienten verließen das Krankenhaus nicht mehr. Stephan Letter ging ähnlich vor. Er arbeitete in einer Klinik in Bayern und nahm 29 Menschen das Leben. Als Mordwaffe griff Letter zu einer Giftspritze. Volker Eckert schließt die Liste der schlimmsten Serienmörder des Landes ab. Er galt als „Prostituierten-Mörder“. Eckert erwürgte die Frauen, verging sich an ihren Leichen und bewahrte Haarbüschel oder Kleidungsstücke als Trophäe auf.