„Das ist so ein Skandal“: Schwere Vorwürfe gegen Olaf Scholz

Der Kanzler reagierte kürzlich auf heftige Anschuldigungen.

, 14:55 Uhr
„Das ist so ein Skandal“: Schwere Vorwürfe gegen Olaf Scholz
IMAGO / NurPhoto

Bundeskanzler Olaf Scholz hielt am vergangenen Freitag eine Rede beim alljährlichen Katholikentag in Stuttgart. Sein Auftritt löste nun eine Diskussion aus. Denn der Politiker erntete heftige Kritik von einer Klimaaktivistin.

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Scholz Rede wurde an dem besagten Tag durch eine Gruppe von Protestlern unterbrochen. Auf diese Störung reagierte der Kanzler prompt. Doch genau diese Reaktion sorgt nun für Wirbel. Klimaaktivistin Luisa Neubauer wirft dem 63-Jährigen vor, dass er „Klimaaktivist:innen mit Nazis“ verglichen habe. Er habe dadurch nicht nur die NS-Herrschaft relativiert, sondern auch „auf Paradoxe Art und Weise die Klimakrise gleich mit“.

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IMAGO / Martin Müller

Klimaaktivistin erhebt schwere Vorwürfe

„Er stilisiert Klimaschutz als Ideologie mit Parallele zur NS-Herrschaft. In 2022. Jesus. Das ist so ein Skandal“, schreibt Neubauer auf Twitter. Denn als die Protestler „Schwachsinn“ inmitten seiner Rede riefen, sagte Scholz, dass ihn die „schwarz gekleideten Inszenierungen bei verschiedenen Veranstaltungen von immer den gleichen Leuten“ an eine Zeit erinnere, „die schon lange zurückliegt“.

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„Das ist keine Diskussionsbeteiligung, sondern das ist der Versuch, Veranstaltungen für seine eigenen Zwecke zu manipulieren, das sollte man nicht machen“, fuhr der Kanzler fort. Demnach zog er keinen direkten Vergleich zur NS-Zeit. Dennoch hagelt es Kritik im Netz. Mittlerweile ließ Scholz durch die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann zu den Vorwürfen mitteilen, dass diese „vollkommen absurd“ seien. „Die Äußerungen des Kanzlers stehen für sich, und ich werde die jetzt hier nicht interpretieren“, erklärte Hoffmann abschließend.