Corona: „Super-Immunität“ gegen Omikron soll möglich sein

Forscher untersuchten die neue Variante des Corona-Virus genauer.

, 11:14 Uhr
Corona: „Super-Immunität“ gegen Omikron soll möglich sein

Die Corona-Pandemie neigt sich auch nach zwei Jahren noch immer nicht dem Ende entgegen. Stattdessen ist seit Ende November die neue Variante Omikron im Umlauf. Auch in Deutschland breitet sie sich aus und es werden täglich neue Fälle gemeldet. Bereits bekannt ist, dass eine Zweifach-Impfung keinen guten Schutz bietet. Der Booster schützt wesentlich besser vor einer Infektion.

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Forscherinnen und Forscher aus Österreich beschäftigten sich nun mit der Frage, ob gegen Omikron überhaupt eine „Super-Immunität“ möglich ist. Dazu wurde eine kleine Studie mit weniger als 100 Teilnehmern in einem Preprint veröffentlicht. Eine „Super-Immunität“ liegt dann vor, wenn der Körper sämtliche Formen von Sars-CoV-2 neutralisieren kann.

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Geimpft und genesen

Das Ergebnis zeigt, dass dies auch gegen Omikron wirksam möglich ist. Und zwar bei Menschen, die sowohl geimpft sind als auch bereits eine Corona-Infektion durchgemacht haben. Sie haben anschließend den besten Schutz gegen alle Mutationen des Virus. Wissenschaftler der amerikanischen Rockefeller University führten Tests mit einem künstlich veränderten Coronavirus durch. Es entstand eine Spike-Mutante mit 20 Veränderungen. Diese war resistent gegen die Antikörper von Geimpften und Genesenen. Personen, die geimpft waren und vorher bereits eine Infektion überstanden hatten, konnten das Virus wesentlich besser bekämpfen.

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Auch wenn die Impfstoffe nicht zu 100 Prozent vor einer Infektion schützen, minimieren sie trotzdem das Risiko, schwer zu erkranken, auch bei Omikron. „Die gute Nachricht ist, dass sich zeigt, dass das Vakzin wirksam schwere Erkrankung und Tod verhindert“, sagte SAMRC-Präsidentin Glenda Gray. Sie untersuchte die Impfstoffe von Johnson & Johnson sowie von Biontech.

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