Corona: Österreich kündigt allgemeine Impfpflicht an

Ab dem 1. Februar 2022 soll die Impfpflicht im Nachbarland zum Zuge kommen.

, 08:06 Uhr
Corona: Österreich kündigt allgemeine Impfpflicht an

Die Bundesregierung in Österreich hat kürzlich eine allgemeine Impfpflicht gegen Covid-19 angekündigt. Wenn diese auf den Weg gebracht wird, müssen sich ab dem 1. Februar 2022 alle Bürgerinnen und Bürger des Landes impfen lassen.

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Bei Verstößen gegen diese Pflicht drohen Verwaltungsstrafen. Wie genau diese aussehen, steht noch nicht fest. Ausnahmen gibt es für Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Schallenberg mahnte, man müsse den Realitäten ins Auge sehen. Die Pandemie führe zu enormem Leid und zu einem überlasteten Gesundheitssystem.

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Mögliche Geldstrafen für Impfverweigerer

Somit seien die Impfkampagne und gutes Zureden gegenüber Ungeimpften ausgeschöpft. Diese Meinung vertritt Ex-Justizministerin Maria Berger. „Deshalb ist jetzt die Zeit gekommen: Es ist gerechtfertigt, eine Impfpflicht einzuführen“, sagte sie laut dem Newsportal „Vienna.at“. Impfverweigerern könnten Geldstrafen drohen. Bundeskanzler Schallenberg ist der Meinung, dass die Impfpflicht zum Erfolg führen wird. „Das ist der langfristige Wellenbrecher“, sagte er in einer Pressekonferenz.

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Ab Montag gilt in Österreich außerdem ein erneuter bundesweiter Lockdown. Unabhängig vom Impfstatus soll dieser maximal 20 Tage andauern. Nach zehn Tagen wird die Regierung noch einmal überprüfen, ob die Maßnahmen bereits den gewünschten Effekt gezeigt haben.

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