Corona: Diese Symptome treten bei Omikron auf

Eine Ärztin aus Südafrika behandelte 30 Personen, die positiv auf die neue Mutation getestet wurden.

, 13:22 Uhr
Corona: Diese Symptome treten bei Omikron auf

Die pandemische Lage in Deutschland zeigt sich weiterhin von ihrer dynamischen Seite. Am Montagmorgen meldete das RKI einen Inzidenzwert von 452,4. Mittlerweile hat es die neue Corona-Variante „Omikron“ nach Deutschland geschafft.

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B.1.1.529 wurde erstmals in Südafrika entdeckt und nun bei zwei Personen in Bayern sowie bei einer Person in Hessen nachgewiesen. Doch wie gefährlich ist die Mutation und welche Symptome treten auf? Die südafrikanische Ärztin Angelique Coetzee behandelte bereits einige mit der Mutation infizierte Patientinnen und Patienten. Ihrer Aussage nach seien die Symptome „ungewöhnlich“. Omikron habe nur zu leichten Krankheitsanzeichen geführt und keiner der Betroffenen musste im Krankenhaus behandelt werden.

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„Sie sind wegen extremer Müdigkeit in die Sprechstunde gekommen“, erklärte Coetzee gegenüber „BBC“. Die Medizinerin untersuchte rund 30 Personen, die positiv auf Omikron getestet wurden. Die meisten Infizierten seien männlich und jünger als 40. Weniger als die Hälfte von ihnen war geimpft. Die Infizierten stellten sich mit Muskelschmerzen, starker Müdigkeit sowie einem „kratzigen Hals“ und trockenem Husten vor.

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„Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“

Das Krankheitsbild unterscheidet sich laut Coetzee von anderen Corona-Varianten und sei im Gegensatz dazu mild. Die Ärztin bedauerte laut der „Welt“, dass die neue Variante als „extrem gefährlich“ aufgebauscht worden sei. Auch wenn mehrere Mutationen auftauchen, sei die exakte Gefahr noch unbekannt. Politiker Karl Lauterbach zeigte sich angesichts dieser Äußerungen optimistisch und schrieb auf Twitter: „Es wäre wirklich ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, wenn Omicron leichter verliefe. Bei so vielen Mutationen wäre es aber denkbar.“

Inwieweit die Impfstoffe vor der neuen Variante schützen, wird aktuell untersucht. Alle, auch Geimpfte und Genesene, wurden zur Vorsicht aufgerufen. „Wir sagen nicht, dass es keine schweren Erkrankungen geben wird. Ich bin ziemlich sicher, dass viele Menschen in Europa dieses Virus schon haben“, sagte Coetzee abschließend.

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