Corona-Boom vorbei: Netflix hat weniger Nutzer hinzugewonnen

Netflix hat sein eigenes Ziel deutlich verfehlt.

Veröffentlicht am , 16:09 Uhr
Corona-Boom vorbei: Netflix hat weniger Nutzer hinzugewonnen

Die aktuelle Nummer eins der Streaming-Dienste Netflix hat aufgrund von mangelnder neuer Film- und Serienhits zu Beginn des Jahres viel weniger Nutzer hinzugewonnen, als erwartet wurde. Nach US-Börsenschluss am Dienstag wurde bekanntgegeben, dass Netflix nur rund vier Millionen neue Abonnenten hinzubekommen konnte.

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Netflix verfehlte sein eigenes Ziel

Obwohl Netflix im ersten Quartal rund vier Millionen Nutzer weltweit hinzugewinnen konnte, wurde das eigene Ziel klar verfehlt und sorgte damit für Enttäuschung. Der Online-Videodienst wollte nämlich rund sechs Millionen Neukunden akquirieren. Da das Ziel nicht erreicht wurde, fiel die Netflix-Aktie an der Börse nachbörslich um mehr als zehn Prozent. Netflix hat nun knapp 208 Millionen Abonnenten und konnte sowohl den Erlös als auch den Gewinn ordentlich steigern.

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Unterm Strich hat Netflix 1,7 Milliarden US-Dollar (1,4 Milliarden Euro) verdient und erzielte somit eine Steigerung von 140 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beim Umsatz erreichte Netflix 7,2 Milliarden US-Dollar und somit eine Steigerung von 24 Prozent. Grund hierfür ist vor allem der Streaming-Boom, der durch die Corona-Krise verursacht wurde und Netflix Rekordgewinne bescherte. Jetzt merkt auch Netflix nach rund einem Jahr, dass der Kundenandrang langsam abnimmt und man aufgrund der Pandemie auch Produktionsproblemen gegenübersteht. Die starke Konkurrenz und der Mangel an Streaming-Hits führte einfach dazu, dass sich Netflix aktuell im Abwärtstrend befindet.

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