Coca-Cola: Langzeitstudie schockt Softdrink-Fans

Eine Studie zeigt, wie schädlich der Konsum von Coca-Cola und anderen Softdrinks wirklich ist.

24.12.2023, 08:47 Uhr
Coca-Cola: Langzeitstudie schockt Softdrink-Fans
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Zwischendurch ein Schluck Kaffee und später zum Essen eine erfrischende Cola. So sieht der Alltag von vielen Menschen auch in Deutschland aus. Softdrinks aller Art sind sehr beliebt und gelten als angenehme Abwechslung, ob unterwegs oder im eigenen Kühlschrank.

Wer jedoch regelmäßig Coca-Cola, Fanta, Sprite und Co. konsumiert, der muss mit gesundheitlichen Folgen rechnen. Im Rahmen einer aktuellen Studie hat ein Forscherteam rund 450.000 Menschen aus zehn Ländern begleitet. Die Probanden waren durchschnittlich 50 Jahre alt und nahmen ganze 16 Jahre lang an den Untersuchungen teil. Die Ergebnisse der Langzeitstudie sind beunruhigend.

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Der Konsum von Softdrinks und Coca-Cola kann das Sterberisiko erhöhen

Ganze 11,5 Prozent der regelmäßigen Softdrink-Konsumenten verstarben während der Studie. Sie konsumierten täglich über zwei Gläser der süßen Getränke. Abzüglich der Variablen wie Body Mass Index, Ernährung und sportliche Aktivität, ergab sich so ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko von 17 Prozent. Als Kontrollgruppe dienten Personen, die weitestgehend auf Softdrinks verzichteten und ein Glas im Monat tranken. Dabei ging es aber nicht nur um mit Zucker versetzte Getränke wie die klassische Coca-Cola. Auch Softdrinks, die mit künstlichen Süßungsmitteln versehen waren, haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

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„Unsere ist die dritte große, im selben Jahr veröffentliche Studie, die einen positiven Zusammenhang zwischen künstlich gesüßten Getränken und allgemeiner Sterblichkeit zieht", erklärte Dr. Neil Murphy von der Internationalen Agentur für Krebsforschung. Demnach nützt es nichts, auf Getränke mit null Prozent Zucker zurückzugreifen. Coke Zero enthält beispielsweise Cyclamat, Acesulfam K, Aspartam und Säuerungsmittel wie E 338 oder Natriumcitrat. Personen, die lieber zuckerhaltige Softdrinks konsumieren, hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Verdauungsstörungen zu erkranken, während die Gruppe mit den künstlichen Süßungsmitteln eine höhere Wahrscheinlichkeit hatte, an Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zu sterben.

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