Bundestag: Abgeordnete bekommen ab Juli weniger Geld

Zum ersten Mal in der Geschichte des Bundestages sinken die Diäten.

Veröffentlicht am , 10:29 Uhr
Bundestag: Abgeordnete bekommen ab Juli weniger Geld

Die Abgeordneten im Bundestag bekommen nicht nur eine Gehaltskürzung, sie haben seit ein paar Jahren auch nicht mehr das Recht, selbst über die Höhe der Diäten zu bestimmen. Die regelmäßigen Erhöhungen gehören der Vergangenheit an. Die Entwicklung der Diäten passt sich jedes Jahr der sogenannten Entwicklung der Nominallöhne an.

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Ab Juli gibt es 70,58 Euro weniger

Das gab es vorher noch nie! Zum ersten Mal in der Geschichte des Bundestages sinken die Diäten. Aufgrund der Corona-Krise bekommen die Abgeordneten ab Juli weniger Geld. Aus einem Schreiben von Bundestagspräsident Wolfang Schäuble geht hevor, dass die Abgeordnetenentschädigung ab Juli um 70,58 Euro sinkt. Das heißt, dass die Abgeordneten 10.012,89 Euro verdienen.

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Der sogenannte Nominallohnindex ging wegen der Corona-Krise um 0,7 Prozent zurück. Wenn man sich die Statistiken des Bundestages genauer ansieht, stellt man fest, dass es die erste Absenkung in der Geschichte des Parlaments ist. Dennoch verdienen die Abgeordneten sehr viel Geld und für viele ist das ein Grund, dieses Thema immer wieder aufzugreifen und die überhöhten Löhne zu kritisieren.

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