Bikini-Verbot in Italien: Urlaubern droht hohes Bußgeld

Urlauber, die diesen Sommer nach Italien fahren möchten, müssen sich an mehrere neue Regeln halten. Darunter ein Bikini-Verbot und Eintrittspreise für Tagestouristen.

13.05.2024, 22:22 Uhr
Bikini-Verbot in Italien: Urlaubern droht hohes Bußgeld
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Wer nach Italien in den Urlaub fährt, wünscht sich vor allem sommerliches Wetter, Sonnenschein und lange Tage am Strand. Endlich kann man die warme und enge Kleidung loswerden und nur noch im Bikini und in der Badehose herumlaufen. Zumindest ist das bisher immer so gewesen.

Ab sofort gelten in dem italienischen Ort Lignano aber andere Regeln. Hier darf das knappe Badeoutfit nur noch in bestimmten Bereichen getragen werden, sonst drohen hohe Bußgelder. Urlauber und Touristen müssen also besonders aufpassen, um nicht in die Kostenfalle zu tappen.

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Neues Bikini-Verbot verschreckt Urlauber in Lignano

Der Bikini und die Badehose sind demnach ab sofort ausschließlich am Strand gestattet. Wer im Beach-Outfit durch die Straßen schlendert, wird zur Kasse gebeten. Es genügt auch nicht, sich eine lockere Bluse über die Schultern zu hängen. Die lokale Verwaltung hat eine entsprechende Vorschrift veröffentlicht, in der betont wurde, dass Touristen "angemessene Kleidung tragen“ sollen, „die dem Anstand des Ortes entspricht".

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Wer sich dennoch in einem unangemessenen Outfit blicken lässt, muss damit rechnen, zwischen 25 und 300 Euro Strafe zu zahlen. Generell führt das beliebte Urlaubsland aktuell zahlreiche neue Regelungen ein. Darunter zum Beispiel der Zugangspreis für Tagestouristen in Venedig. Dort müssen ab sofort an bestimmten Tagen zwischen April und Juli fünf Euro gezahlt werden.  

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