Bermudadreieck: Haben Wissenschaftler das Rätsel gelöst?

Forscher stellen eine Theorie zum Verschwinden der Schiffe und Flugzeuge auf.

, 11:05 Uhr
Bermudadreieck: Haben Wissenschaftler das Rätsel gelöst?
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Das Bermudadreieck gibt der Wissenschaft seit Jahren Rätsel auf. Das sagenumwobene Seegebiet befindet sich im Atlantik und liegt nördlich der Karibik zwischen Bermuda, Puerto Rico und Süd-Florida. Warum dort zahlreiche Flugzeuge und Schiffe spurlos verschwinden, ist bis heute ungeklärt.

Einige Forscher glauben jedoch mittlerweile eine plausible Erklärung für dieses Phänomen gefunden zu haben. Sattelitenaufnahmen aus dem Jahr 1995 konnten bereits untermauern, dass bis zu 40 Meter hohe Wellen tatsächlich existieren. Die Wissenschaft vermutet, dass dieses Naturphänomen auch im Bermudadreieck wütet.

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Ozeanograph Simon Boxall präsentierte ein Modell im Fernsehen, welches demonstrierte, wie sich der Wellengang von drei Stürmen auf einen Tanker auswirkte. Dadurch bildete sich eine Monsterwelle, die das Schiff verschlungen hat. So soll es sich regelmäßig im Bermudadreieck zutragen. Das Verschwinden von Schiffen und Flugzeugen soll auf das vermehrte Aufkommen von Stürmen in dieser Region zurückzuführen sein.

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Monsterwellen verschlingen Schiffe

Dies liegt unter anderem an dem Golfstrom, der das gesamte Dreieck durchfließt und das Szenario somit begünstigt. Hinzu kommen die zahlreichen Inseln, die Schiffe schneller auflaufen lassen. „Die US-Marine und die US-Küstenwache behaupten, dass es keine übernatürlichen Erklärungen für Katastrophen auf See gibt. Ihre Erfahrung legt nahe, dass die kombinierten Kräfte der Natur und der menschlichen Fehlbarkeit selbst die unglaublichste Science-Fiction übertreffen“, erklärte die NOAA.

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Die Behörde schlussfolgerte demnach: „Der Ozean war schon immer ein geheimnisvoller Ort für die Menschen, und wenn schlechtes Wetter oder schlechte Navigation im Spiel sind, kann er ein sehr tödlicher Ort sein. Das ist überall auf der Welt der Fall. Es gibt keine Beweise dafür, dass im Bermudadreieck häufiger mysteriöse Todesfälle auftreten als in anderen großen, viel befahrenen Gebieten des Ozeans.“