Bei Rammstein-Konzert: Lindemann überrascht Fans mit Statement

Am Ende des Konzerts in Berlin äußerte sich der Sänger erstmals zu den Vorwürfen.

22.07.2023, 14:08 Uhr
Bei Rammstein-Konzert: Lindemann überrascht Fans mit Statement
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Die letzten Wochen waren schwer für die Rockband Rammstein. Gleich mehrere Frauen erhoben zuerst schwere Vorwürfe gegen den Leader Till Lindemann. Mittlerweile folgten weitere Anschuldigungen, die auch den Keyboarder Flake betreffen.

Die Frauen sprechen von Machtmissbrauch, sexuellen Übergriffen und teilweise sogar von Drogen. Allerdings wurde bereits ein Gutachten veröffentlicht, welches Lindemann entlastet hat und auch polizeiliche Ermittlungen in Litauen wurden eingestellt. Zudem gilt die Unschuldsvermutung für alle Beschuldigten. Bisher sprach Lindemann lediglich durch seine Anwälte mit der Öffentlichkeit und ließ sämtliche Vorwürfe abstreiten. Bei einem Konzert in Berlin gab der Rocker nun erstmals persönlich ein Statement ab.

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Der Rocker äußerst sich erstmals zu den Vorwürfen

Zuerst sorgte die Band mit provokanten Textänderungen für Furore. Da hieß es auf einmal „alle haben Angst vor Lindemann“ oder „die Sänger vögeln nicht mehr“. Ursprünglich lautet der Text beispielsweise „und die Vögel singen nicht mehr“. Mit diesen Aktionen wurde die Debatte rund um die Band natürlich noch mehr angeheizt. Deshalb war es wohl Zeit, sich endlich genauer zu äußern.

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Schließlich war es dann vor rund 60.000 Zuschauern so weit. "Dreimal in unserer Stadt, dreimal Berlin. Danke, dass ihr da wart", sagte der 60-Jährige zunächst. Dann wurde es konkreter: "Und denkt immer dran: Bösen Zungen glaubt man nicht. Die Wahrheit, die kommt doch eh ans Licht."

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Demnach nutzte er das Zitat aus einem Song, um erneut zu verdeutlichen, dass an den Vorwürfen gegen die Band nichts dran ist. Dennoch waren einige Personen vor Ort, die versuchten das Konzert zu sabotieren. Die Polizei musste zwei Menschen abführen.