Audi: Mitarbeiter klagt gegen gendergerechte Sprache

Es geht um den „Leitfaden für gendergerechte Sprache“.

Veröffentlicht am , 12:48 Uhr
Audi: Mitarbeiter klagt gegen gendergerechte Sprache

Audi hat den Eingang des Schreibens bestätigt, möchte sich aber nicht zu laufenden juristischen Vorgängen äußern. Die Rechtsabteilung des Konzern kümmere sich gerade drum. Worum es konkret geht, erfährst du hier.

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Autobauer spricht von „Audianer_innen“

Dass der Autobauer Audi seit dem 1. März die gendergerechte Sprache eingeführt hat, darüber berichteten wir ja bereits. Es ist gerade ein mal paar Wochen her, dass das neue Motto: „Vorsprung beginnt im Kopf“ gilt und jetzt soll ein Mitarbeiter des VW-Konzerns dagegen geklagt haben. Laut „Bild“ sieht er seine Persönlichkeitsrechte verletzt und möchte eine Unterlassung durchbekommen.

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Auch „VDS“ unterstützt seine Klage. Auf Anfrage heißt es: „Unser Mandant fühlt sich durch das Gendern massiv gegängelt. Er ist entsetzt, dass die Audi AG von oben herab geradezu diktatorisch eine Sprache ihren Mitarbeitern verordnen will, die der Prüfung durch die amtliche Rechtschreibung nicht im Ansatz standhält.“ Jetzt hat Audi Zeit, bis zum 19. April die Unterlassungserklärung abzugeben. Wenn Audi dem nicht nachkommt, soll das Ganze vor dem Landgericht Ingolstadt weitergehen.

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