Arbeitnehmer sollen noch länger arbeiten: Rente erst mit 70 Jahren

Die Arbeitgeber fordern, dass die Menschen erst ab 70 Jahren ihre Rente genießen können.

Veröffentlicht am , 17:08 Uhr
Arbeitnehmer sollen noch länger arbeiten: Rente erst mit 70 Jahren

Aufgrund steigender Sozialversicherungsbeiträge in den kommenden Jahren, gibt es einen Vorschlag von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Die Kommission unterbreitete ihren Vorschlag am 13. August 2020 in Berlin und möchte die „Rente ab 70 Jahren“. Alles, was du dazu wissen musst, erfährst du hier.

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Regelaltersgrenze soll in Zukunft bei 70 Jahren liegen

Wie „RTL“ berichtet, sieht die Politik bereits innerhalb von zehn Jahren vor, die Regelaltersgrenze auf 67 Jahre zu erhöhen. Laut der Kommission würde das Alter dann im Jahr 2040 bei 68 Jahren, 2050 bei 69 Jahren und 2060 bei 70 Jahren liegen. Vorausgesetzt, die Lebenserwartung der Deutschen steigt weiter. Dem Kommissionsbericht zufolge wird die Summe der Beitragssätze in der Sozialversicherung wegen der immer älter werdenden Bevölkerung bis 2040 auf knapp 50 Prozent steigen. Bis 2080 ist sogar die Rede von auf rund 55 Prozent. „Erforderlich ist ein ganzes Bündel gezielter Maßnahmen“, heißt es.

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Wenn man keine Gegenmaßnahmen einleitet, werden die Sozialversicherungsbeiträge in den nächsten Jahren viel zu hoch sein. Deswegen fordern die Experten, dass man die Belastung weiterhin unter 40 Prozent halten muss, weswegen die Arbeitnehmer noch länger arbeiten sollen. Durch längere Arbeitszeiten würde man das System stabilisieren und eine automatische Bindung der Altersgrenze an die Lebenserwartung ab 2031 wäre von Vorteil. Demnach wäre aber ein vorzeitiger Renteneintritt mit Abschlägen nicht mehr möglich und bei einem späteren Renteneintritt kommen höhere Zuschläge auf einen zu.

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