Angst vor „Weltkrieg“: Deshalb soll Musks Twitter-Deal gescheitert sein

Vor Gericht wurde neues Beweismaterial enthüllt.

, 19:31 Uhr
Angst vor „Weltkrieg“: Deshalb soll Musks Twitter-Deal gescheitert sein
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Elon Musks Twitter-Übernahme ist gescheitert. Das soll daran gelegen haben, dass Twitter dem Unternehmer bestimmte Informationen nicht zur Verfügung stellte und fehlerhafte Angaben machte. Doch nun soll ein ganz anderer Grund hinter dem Rückzug des Milliardärs stecken.

Er zögerte angeblich aufgrund des Ukraine-Kriegs. Twitter ist mittlerweile gegen Musk vor Gericht gezogen und möchte den Kauf so erzwingen. Im Rahmen der Verhandlungen wurden neue Beweisstücke vorgelegt. Darunter ein Textaustausch zwischen Musk und Banker Morgan Stanley. Der Milliardär soll Stanley darum gebeten haben, den Deal zu verlangsamen.

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Twitter will Kauf erzwingen

Grund dafür war offenbar seine Sorge vor einem dritten Weltkrieg. Er wollte zuerst eine Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin abwarten. Es sei „extrem wichtig“, denn es würde laut Musk keinen Sinn machen, „Twitter zu kaufen, wenn wir auf einen Dritten Weltkrieg zusteuern“. Twitter möchte mit diesem Beweismaterial offenlegen, dass Musk den Deal aufgrund seiner Sorge vor einem etwaigen weltweiten Marktrückgang durch den Krieg platzen ließ. So möchte der Konzern dafür sorgen, seine 44 Milliarden doch noch zu erhalten. In der kommenden Woche soll über das weitere Verfahren entschieden werden.

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