Affenpocken: Welche Symptome auftreten und wie man sich ansteckt

Die Affenpocken breiten sich auch in Deutschland aus.

, 17:51 Uhr
Affenpocken: Welche Symptome auftreten und wie man sich ansteckt
IMAGO / Bihlmayerfotografie

Die Affenpocken haben Deutschland erreicht. Aus immer mehr Ländern werden Fälle von Affenpocken gemeldet. Innerhalb der Bundesrepublik wurden bereits mindestes vier Fälle erfasst.

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Die Erkrankung hat mit Ausbrüchen in Nordamerika und Europa bis nach Großbritannien nunmehr die nördliche Halbkugel erreicht. Vom Robert-Koch-Institut gibt es mittlerweile eine Warnung dazu. Obwohl die Gesundheitsbehörden in Alarmbereitschaft versetzt sind, weisen sie jedoch gleichzeitig darauf hin, dass eine Ansteckungsgefahr momentan als sehr gering eingeschätzt wird.

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Alessandro Mancuso C/Shutterstock

Ausschlag und grippeähnliche Symptome

Momentan gibt es, wie bei den meisten Viruserkrankungen, mehrere Varianten, wobei der „Westafrikanische Typus“ der bei Weitem verbreitetste ist. Diese Art verläuft recht harmlos und soll bei den meisten Infizierten von allein wieder ausheilen. Das US-amerikanische „Center for Disease Control and Prevention“ (CDC) führt eine Reihe von Symptomen auf, die bei Affenpocken zu erwarten sind: „Fieber, Kopf– und Gliederschmerzen, Rückenschmerzen. Schüttelfrost, Ermüdungszustände und geschwollene Lymphknoten“. Die Inkubationszeit soll zwischen 7 und 14 Tagen betragen und die gesamte Erkrankungsdauer ca. 2 – 4 Wochen. Innerhalb der ersten Tage nach Einsetzen des Fiebers bilden sich ausschlagartige Blasen am Körper die dann unterschiedliche Stadien durchlaufen, bevor sie eine Kruste bilden, die schließlich abfällt.

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Affenpocken werden hauptsächlich zwischen Tier und Mensch übertragen und hier meistens durch Nagetiere wie Ratten und Mäuse sowie Eichhörnchen und eben verschiedene Affenarten. Hier muss es zum Austausch oder Kontakt durch Körperflüssigkeiten kommen. Auch der Verzehr von kontaminiertem Fleisch kommt in Betracht. Zwischen Menschen führt hauptsächlich der Kontakt zu Pockenwunden und deren Sekret zu Ansteckungen. In sehr seltenen Fällen sind Ansteckungen über eine Tröpfcheninfektion bekannt. Hier wären Mitarbeiter des Gesundheitssystems sowie Haushaltsangehörige stärker gefährdet.