Ab 1. Juli: So viel sollen Coronatests bald kosten

Das Angebot der kostenlosen Bürgertests läuft bald aus.

, 06:13 Uhr
Ab 1. Juli: So viel sollen Coronatests bald kosten
Jarun Ontakrai/Shutterstock

Künftig soll es keine kostenfreien Coronatests mehr geben. Am 30. Juni läuft das Angebot der Regierung aus. Ab dem 1. Juli sollen sich die Bürgerinnen und Bürger an den Kosten beteiligen.

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In den meisten Fällen, müssen die Kosten wieder komplett selbst getragen werden. Möchte man eine Großveranstaltung in Innenräumen besuchen, sich mit Menschen über 60 Jahren treffen, die eine Vorerkrankung haben, oder hat die Corona-Warn-App angeschlagen, so muss der Verbraucher nur 3 Euro zuzahlen, um sich testen zu lassen. Grund für diese Änderung sind die hohen Ausgaben, die der Bund so nicht mehr bewerkstelligen kann. Denn die Coronatests kosten rund eine Milliarde Euro im Monat. Für den Herbst wird aufgrund der allgemeinen Krisensituation eine noch angespanntere Haushaltslage erwartet. Deshalb wird schon bald die Beteiligung fällig.

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Für wen bleibt der Test kostenlos?

Kostenlos bleibt der Test für pflegende Angehörige, für Kinder bis zum fünften Lebensjahr, für Frauen zu Beginn der Schwangerschaft, für Menschen, die in der Pflege arbeiten, Personen, die nach einer Covid-Infektion einen negativen Beleg brauchen sowie für Besucherinnen und Besucher von Kliniken und Pflegeheimen. Auch Haushaltsangehörige von Infizierten und Bürger, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen, können sich weiterhin kostenlos testen lassen. „Bürgertests sollen künftig weiter gezielt dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen bringen“, sagte Gesundheitsminister Karl Lauterbach.

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Es sei weiterhin wichtig, Personen zu testen, die Großveranstaltungen in Innenräumen besuchen möchten sowie diejenigen, bei denen ein Verdacht auf eine Infektion besteht. Deshalb sieht die neue Verordnung hier noch eine Kostenbeteiligung des Staates vor.