5 Millionen Entschädigung gefordert: Klage, weil Schauspielerin aus Film geschnitten wurde

Zwei US-Amerikaner verklagen das Filmstudio Universal.

, 12:37 Uhr
5 Millionen Entschädigung gefordert: Klage, weil Schauspielerin aus Film geschnitten wurde
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Conor Woulf aus Maryland und Peter Michael Rosza aus Diego County in Kalifornien klagen gegen das Filmstudio Universal. Grund dafür soll eine Täuschung sein. Denn Schauspielerin Ana de Armas wurde aus dem Film „Yesterday“ herausgeschnitten, obwohl sie zuvor im Trailer zu sehen gewesen ist.

Nachdem die zwei US-Amerikaner die „Bond“-Darstellerin in dem Clip entdeckten, liehen sie sich den Film bei Amazon Prime Video für 3,99 US-Dollar aus, in der Hoffnung, die Schauspielerin anschließend in der Musik-Komödie bewundern zu können. Schmerzlich mussten die beiden Fans jedoch feststellen, dass Ana aus der finalen Fassung von „Yesterday“ herausgeschnitten wurde.

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IMAGO / Future Image

Irreführendes Marketing

Nun beschuldigen die beiden Herren Universal des irreführenden Marketings. Sie fühlen sich von dem Filmstudio getäuscht. „Weil den Konsumenten durch den Trailer zu ‚Yesterday‘ ein Film mit Ana de Armas versprochen wurde, sie aber einen Film ohne jegliche Beteiligung von Ana de Armas bekommen haben, haben die Konsumenten keinerlei Gegenwert für ihre Ausleihe oder ihren Kauf bekommen“, heißt es in der Klage.

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Laut „Variety“ fordern Woulf und Rosza eine Entschädigung in Höhe von 5 Millionen US-Dollar. Drehbuchautor Richard Curtis erklärte 2019, warum Ana de Armas aus dem Film geschnitten wurde: „Sie sei beim Testpublikum einfach nicht gut angekommen, weil sie wohl zu sehr die Haupt-Liebesgeschichte zwischen Jack und Ellie gestört habe.“

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