23.700 Euro Strafe: Vegetarische Ernährung von Hunden in England verboten

Wer seinen Hund nicht angemessen ernährt, der muss mit hohen Geldstrafen rechnen.

, 14:52 Uhr
23.700 Euro Strafe: Vegetarische Ernährung von Hunden in England verboten

Immer mehr Menschen verzichten auf Fleisch und leben teilweise sogar völlig vegan. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Haustiere aus. Denn einige Hundebesitzer möchten ihre kleinen Lieblinge vegetarisch ernähren. Hierbei können allerdings Fehler unterlaufen, die schwere gesundheitliche Folgen für die Vierbeiner haben können.

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Deshalb gibt es in England ein Gesetz, welches die vegetarische Ernährung von Hunden verbietet. Das sogenannte „Animal Welfare Act“ legt fest, dass die Tierhalter ihren Hunden „angemessenes Futter“ zur Verfügung stellen müssen. Eine Ausnahme besteht, wenn die fleischlose Ernährung vom Tierarzt aus medizinischen Gründen verordnet wurde. Verstößt man in Großbritannien gegen dieses Gesetz, drohen Geldstrafen von bis zu 20.000 Pfund. Dies sind rund 23.700 Euro.

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Tierhalter müssen „angemessenes Futter“ zur Verfügung stellen

Hunde können je nach Rasse tatsächlich eine gewisse Zeit ohne Fleisch in ihrer Nahrung auskommen. Eine vegetarische Ernährung von Hunden ist jedoch sehr anspruchsvoll und es gilt einige Regeln zu beachten. Experten raten davon ab, wenn es keine regelmäßige Kontrolle durch einen Spezialisten gibt. Auch in Deutschland sind Tierhalter dazu verpflichtet, ihre kleinen Mitbewohner ordentlich zu pflegen und zu ernähren. Der Deutsche Tierschutzverband riet in einem Statement von 2019 dazu, „Haustiere nicht zu etwas zu machen, was sie nicht sind und ihnen am Ende damit zu schaden.“

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